Das Synergetische Therapiezentrum Kamala - 1980 - 2000

Das Kamala liegt in einer großen Gartenlage von 4500 qm. Insgesamt gibt es 30 Betten mit unterschiedlich ausgestatteten Zimmern im Garten und im Haus. Jedes Zimmer oder Häuschen hat einen liebevoll ausgewählten Namen, der zum Träumen anregt: Trollhäuschen, Zwergepallat, Elfenhaus, Mondzimmer, Froschkönigzimmer ...

Das Kamala-Zentrum hat eine eigene ganz persönliche Atmosphäre, die eines spirituellen Therapiezentrums. Während der Ausbildungsememinare herrscht häufig kräftiger Trubel. Meist ist das Haus bis auf das letzte Bett belegt.

Im Kamala wird rein vegarisch gekocht. Die Köchin Isabella weist aber geschmacklose Körnerkost weit von sich. Morgens wartet ein reichhaltiges Frühstückbuffel, für zwischendurch stehen ein große Obstschale und Kaffee, Tee und Milch bereit. Mittags verwöhnt sie mit Pasta, Risotto, Gemüse- und Kartoffelgerichten sowie einem großen Salatbuffet mit drei verschiedenen Dressings. Isabella ist flexibel und kocht auch schon mal nach einem individiduellen Diätplan, damit wirklich jeder satt wird.

 

Wir waren in dem kleinen Dörfchen Rossbach und in der Umgebnung schon sehr "seltsam" - sicher standen wir mit "Hexen" in Verbindung? Tantragruppen, die sich schon mal nackt in der Gartenanlage sonnten oder nackt nach der Sauna umherliefen, zogen regelmäßig "Pubertierende" zum Anschauungsunterricht auf benachbarte Bäume oder hinter Hecken.

Als wir den Ortsvorsteher baten, sich doch selbst einmal ein eigenes Bild von den Aktivitäten zu machen, gab er kategorisch zu Antwort: "Mit so einem Teufelszeug will ich nichts zu tun haben". Meine sofortige innere Reaktion darauf war, ja, wenn ich einen Engel finde, setzte ich ihn auf's Kamala - dann haben wir mit dem Teufel nichts mehr zu tun. Auf der Kö in Düsseldorf stand er dann, der Engel "Celistin" - aus Plastik ist der nicht, wer der erste Kommentar eines Rossbachers beim ersten Anblick.

Unser Image verbesserte sich zusehens, das lag aber auch daran, das viele unsere Gäste oft "ausgefragt" wurden und nur positives über das Kamala und das dortige "Treiben" zu berichten wußten. Hier könnte ein Filmchen zu "Sommer in Orange" ebenfalls gedreht worden sein - doch waren wir keine offizielle OSHO-Kommune, sondern im Schwerpunkt Tagungshaus und Sannyas-WG.



Das Haus- und Küchenteam

Als Leiterin des synergetischen Therapiezentrums Kamala managt Rita Schreiber auch das Haus- und Küchenteam. Das Team ist stolz darauf im Kamala zu arbeiten, denn nirgendwo sonst herscht so ein angenehmes Arbeitsklima wie im Kamala.

Unsere Köchin

Isabella W. ist seit einigen Jahren im Synergetischen Therapiezentrum beschäftigt. Sie kocht, erstellt Menüplane und verwaltet selbstständig den Einkauf von Lebensmitteln. Ihre Gerichte sind beliebt. Auch Familie Joschko greift gerne mal auf ihre "gute Kelle" zurück.

Unsere Hausmeister

Für Reparaturen und technische Defekte hat das Kamala zwei Hausmeister.

Peter kümmert sich um alle Reparaturen - ob Sauna, Beuler oder Computer. Peter kann's schon richten.

Martin ist der "Heizmanager" im Kamala. Er beschafft Holz und heizt die vielen Häuschen und Sessionräume. Er heizt dem Kamala richtig ein.

Unser Team für Zimmer- und Sessionraumreinigung

Loni und Gabi sorgen für frischen Wind nach jedem Check-out. Sie kümmern sich selbständig um die Reinigung der Sessionräume und halten die Häuschen und Zimmer in Ordnung.

 

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Das Zentrum ein Traum?

Schon als 16jähriger hatte ich die Idee in meinem Hinterkopf, ich wollte in die weite Welt hinaus und irgendwann wieder zurückkehren und ein "Gruppenhaus" bauen - ein Ort der Begegnung. Ich nahm mir eine Tür, die den beim Dorf liegenden Acker abgab und baute aus Pappe "mein Kamala" - natürlich kannte ich den Namen noch nicht. Als meine erste Tochter Jasmin 1986 dort in meinem selbsterbauten Haus geboren wurde, fand ich den Namen der Geliebten von Hermann Hesse auch geeignet als Zweitnahmen für meine erste Tochter, aber auch fürs Haus abzugeben.

 

Beginn: Synergetisches Therapiezentrum Kamala

Als Reaktion auf den Verlust eines Sohnes organisierte der Vater von Bernd, Friedrich Schmidt, 1970 ein „Jugendtreffen“, um dem tieferen „Sinn des Lebens“ näher auf die Spur zu kommen. Dieses Treffen könnte man schon als erste „Selbsterfahrungsgruppe“ bezeichnen. Daraus resultierte die Idee, ein großes Begegnungshaus zu bauen, womit Bernd Joschko und sein Vater 1973 anfingen und es in 7 Jahren in ausschließlicher Eigenarbeit fertigstellten: der erste „Flügelschlag des Schmetterlings“. Später wurde aufgestockt, angebaut und im Garten erweitert.

Anfang der achziger Jahre begann der Boom der Selbsterfahrungstherapie als Folge der 68er-Bewegung - denn das Bewußtsein bestimmt das Sein und nicht umgekehrt. Die Veränderung der äußeren Welt ist nicht ausreichend. Immer mehr Menschen begannen, ihr Leben selbstbestimmt und individuell leben zu wollen und sich mit ihren inneren Konditionierungen zu beschäftigen, um diese aufzulösen. Daher baute Bernd Joschko sein Haus zum Tagungshaus für internationale Therapeuten und Pioniere auf dem Gebiet der alternativen Therapien um und sammelte selbst vielfältige Erfahrungen. 1982 kam er mit Hermann Haken’s Synergetik in Kontakt und als Physik-Ing. setzte er diese naturwissenschaftlichen Grundgesetze auf die Arbeit mit dem Bewußtsein/Unterbewußtsein um: Bewährte Aspekte aus vielen, dieser alternativen, Therapiemethoden werden in die Innenwelt verlagert (Entspannung) und dort vom Klienten selbst in Eigenverantwortung auf die Organisation seiner abgespeicherten Energiebilder im Gehirn (neuronale Verknüpfungen) angewendet. Dadurch wird auch als Sekundärprodukt Selbstbefreiung von Krankheiten möglich. Das eigene Schicksal meistern und sich von Fremdbestimmung immer mehr lösen. Die Synergetik Therapie und das Synergetische Therapiezentrum Kamala als erster Ort der Welt für Selbstheilung der Selbsterfahrung bei nahezu allen Krankheiten wurde geboren: ein Flügelschlag des Schmetterlings.

Heile Dich selbst - auch als Beispiel für andere. - zeige den Weg.

 

 

Die ersten Selbsterfahrungsgruppen - "Bioenergetik" - "Gestaltsgruppen" und Yoga Seminare begannen 1979

 

 

 

Herzlich Willkommen in unserem Haus.

Damit Ihnen Ihr Aufenthalt so angenehm wie möglich wird, möchten wir Ihnen ein bisschen aus unserer Geschichte erzählen:
Dieses Haus wurde1973 von Bernd Joschko und seinem Vater gemeinsam erbaut. Es war ein Bungalow, der von Anfang an als Stätte der Begegnung geplant war. Hier gab es Heilfastenseminare und Selbsterfahrungsgruppen.

Mit den Jahren zog es weltweit bekannte Therapeuten der Sannyas–Bewegung und Ausbilder der unterschiedlichsten Therapien her.
Das Haus wurde als Tagungsstätte teilweise von 80 Personen-Gruppen angemietet.
Bernd Joschko machte allerdings all die Jahre über seine eigenen Seminare und baute seine Erkenntnisse der Physik, der Sannyas-Zeit und das gebündelte Wissen all der Therapeuten (die ja von selbst ihr Wissen herbei trugen) mit ein und entwickelte in einem tiefen Erkenntnisprozess die Synergetik Therapie. Seit nunmehr 25 Jahren wendet er sie an und verfeinert sie ständig. Aufgrund seiner Wurzeln, kann dieses Haus niemals ein Hotel sein – es erhebt auch nicht den Anspruch darauf. Es fing alles mit großen 6er und 8er Schlafräumen an, wobei der Schlafsack mitgebracht werden musste. Mit der Zeit entstanden kleinere Mehrbett- und Einzelzimmer – teils mit Gemeinschaftsbädern und teils mit „Solo“-Bad. Die Strukturen sind noch heute überall zu erkennen und geben dem Platz seinen Flair.

Wer sich nicht auskennt, verläuft sich auch mal im Haus, den Nebengebäuden und dem großen Garten.
Doch alle Wege führen irgendwann ins Bistro, dem Ort wo das Buffet angerichtet, der Kaffee und das Teewasser bereit steht oder man einfach spannende Gespräche führen und Geschichten lauschen kann.
Hier darf die Seele baumeln hier dürfen die Gefühle sein.

- Ein bisschen Freiheit muss es geben-

Hausordnung

Natürlich braucht so ein Platz auch gewisse Regeln, die ein miteinander und einander sein lassen möglich machen:
Die Achtung des anderen verlangt ein striktes Rauchverbot im Haus.
Dem Raucher stehen aber diverse Plätze im Freien zur Verfügung, wo bereits Aschenbecher warten.
In den Räumen ist viel in Holz gebaut, so dass wir Sie darum bitten, keine offenen Flammen wie Kerzen zu benutzen.
Gekocht werden darf nur in den ausgewiesenen Zimmern mit Küchenzeile.

Uns liegt die Umwelt am Herzen:
So heizen wir seit jeher mit Holz und seit 1993 werden mit Holzvergaserheizung und Solar das Duschwasser und die Zentralheizung gespeist.
Wir freuen uns daher wenn Sie die Heizung runterschalten beim Lüften, die Außentüren nach dem Durchgang schließen und als letzter Nachtgeist das Licht hinter sich löschen.
Sie haben bei uns viel Freiraum, aber wir möchten nachts nicht nochmals durchs Haus geistern.
Sie können bei uns einen Schlüssel für Ihr Zimmer bekommen, bitte denken Sie jedoch daran, ihn am Ende wieder abzugeben – der Nächste freut sich.

Brauchen Sie etwas, zum Beispiel ein Handtuch oder ist eine Glühbirne kaputt gegangen, dann sprechen Sie uns einfach an.
Die Fernseher in den Zimmern dienen nur dazu, die eigenen Therapie- Sitzungen nochmals anzuschauen. Sie haben kein Fernsehprogramm.
Während der Therapie ist es sinnvoll nach innen zu horchen und sich nicht von außen berieseln zu lassen.
Sollten Sie Ihren Hund mitbringen, lassen Sie ihn bitte im Garten angeleint – manche Gäste haben Angst – und auf keinen Fall sein Geschäft auf unseren Wiesen hinterlassen.

Kaffee und Tee stehen Ihnen in den Zeiten zu denen unser Küchenbetrieb läuft, den ganzen Tag zur Verfügung.
Kalte Getränke können Sie kaufen, die werden am Ende Ihres Aufenthaltes abgerechnet.
Zur Abrechnung bitten wir Sie, zu den Bürozeiten Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr ins Büro zu Frau Geller zu kommen, beziehungsweise die Abrechnung mit Ihrem Therapeuten zu machen.
Da wir es Ihnen so einfach wie möglich machen wollen, können Sie bei uns bar, per EC oder Überweisung bezahlen.


Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit und erlebnisreiche Innenwelten im Synergetik Institut.

 

 

 

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